KritikenTempoTempo!:Ein Stück für Kinder, das über den Begriff Zeit philosophiert - geht das? Ja. Und zwar wunderbar, wie „TempoTempo!“ vom Theater Brekkekekex beweist. Denn Sandra Kiefer und Frank Puchalla setzen ein anspruchsvolles Thema so unterhaltsam und lustig um, dass auch ohne große Effekte, fantastische Kostüme oder ein opulentes Bühnenbild eine eigene kleine Welt entsteht – kurz: hier wirkt die uralte Magie des Geschichtenerzählens, was auch die Jury ausnahmslos überzeugt hat. Denn Brekkekekex hat umgesetzt, was es dem Publikum am Ende rät: „Macht das Beste aus Eurer Zeit!“Begründung der Jury zum Hamburger Kindertheaterpreis 2009 Pinguine können keinen Käsekuchen backen:Kritik-Auszug ...Uwe Schade ist als fast blinder, meckernder Maulwurf mit Riesengebiss fantastisch, auf seinem "Blinden-Cello" sorgt er zusätzlich für Atmosphäre und begleitet die Songs. Frank Puchalla mutiert zum sehenswert schrillen Huhn, das mafioso-artig undurchschaubar bleibt. Sandra Kiefer und Loubna Bouharrour ergänzen sich hervorragend in ihren unterschiedlichen Temperamenten als liebenswerte Pinguine.... Dagmar Fischer; Kulturportal Hamburg Vom Königssohn, der unsterblich sein wollte:Lakonische WeisheitenFörmlich schwebend: Das Märchen "Vom Königssohn, der unsterblich sein wollte" im Fundus Theater "Warum soll ich Tag ein, Tag aus auf dem Throne sitzen, wenn ich doch eines Tages sterben muss."" Dass das sichere Ende des Lebens einem zuvor nicht alle Lebens- und Unternehmungslust rauben sollte, weiß Prinz Klamm in jungen Jahren nicht. Also schnappt er sich seine Stullen und macht sich auf die Suche nach dem Land des ewigen Lebens. Klar, dass er es findet; ebenso klar, dass er dort nicht glücklich wird. Von seiner Geschichte handelt das Märchen Vom Königssohn, der unsterblich sein wollte, das vom Theater Brekkekekex derzeit im Fundus Theater für alle ab 6 Jahre gezeigt wird. Sandra Kiefer und Frank Puchalla schlüpfen, mit spärlichen Requisiten ausgestattet und sich selbst mit Marimbaphonen begleitend, überaus behände in eine Vielzahl von Rollen, allen voran in die der allmächtigen Erzähler. Federleicht dabei ihr Spiel unter Jens Paarmanns Regie, überraschend durchsetzt mit einem wunderbar treffsicheren, doch gleichwohl beiläufigen Humor. Er dient immer wieder als Vehikel, knifflige Situationen aufzulösen. Die Inszenierung dieses "Erzähltheaterstücks" nach Motiven aus Ungarn und Italien scheint gleichsam zu schweben, ohne dem gewichtigen Stoff Abbruch zu tun. Lakonisch wird da schon den Jüngsten die weise Erkenntnis vermittelt, dass das Leben ohne Tod keines ist. Ewiges Leben ist Stillstand, nichts verändert sich mehr, wenn die Zeit verharrt." Oliver Törner; taz Hamburg 26. März 2003 König Drosselbart:Hamburger Morgenpost, 29. Mai 2001:"Absolut sehenswert: König Drosselbart im Fundus Theater ... Alte Märchen müssen nicht langweilig sein - es kommt immer darauf an, wer sie erzählt. Das Hamburger Theater Brekkekekex macht aus dem Grimm‘schen "König Drosselbart" ein spannendes Theaterstück... Sandra Kiefer und Frank Puchalla überzeugen nicht nur in allen Rollen, sie springen auch abwechselnd auf die Erzählerebene im guten alten Märchenstil. Das ist anspruchsvoll, gelingt jedoch unter der einfühlsamen Regie von Thomas Bammer mühelos. Der stumme Dritte auf der Bühne ist René Rebacz, der auf seiner E-Gitarre umso beredter die Gefühle jeder Szene transportiert..." Die Welt, 29. Mai 2001 "Das Märchen ist bekannt... Doch die Inszenierung von Thomas Bammer zeigt, wie sehr der Stoff noch heute Kinder (und ihre erwachsenen Begleiter) zu fesseln vermag... Die Kleinen litten und lachten mit ihrem König Drosselbart und der fiesen Agnes..." Hamburger Abendblatt, 29. Mai 2001 "Märchenhaft unterhaltsam. Zarte Saitenzupfer verwandeln sich in ein ausgewachsenes E-Gitarrensolo: Schon der musikalische Prolog der "König Drosselbart"-Premiere lässt das junge Publikum losprusten...Thomas Bammer inszeniert fantasievoll und ohne erhobenen Zeigefinger...René Rebacz als stummer, aber nicht stiller Beobachter an Gitarre und Verstärker ist der heimliche Star der gelungenen Märchenvorstellung." Die Rheinpfalz, 28. November 2001 "Märchenstück mit neuer Moral... Frank Puchallas "König Drosselbart" unterscheidet sich von dem Märchen der Gebrüder Grimm. Drosselbarts Rche ist nicht ausgeklügelt, sondern geschieht im Affekt... Nur weinge Requisiten und Kostüme lassen viel Platz für Fantasie. Am spielerischen Können und der Sprache wurde dagegen nicht gespart. Frank Puchallas König und Sandra Kiefers Prinzessin überzeugen genauso wie die witzigen Texte und Rene Rebacz musikalische Begleitung. Etwa 300 Schüler verfolgten die Aufführung." Zwerg NaseAchimer Zeitung, 10. Dezember 1999"Kindertheater liess viel Platz für Fantasie... Uwe Schade trug die Nase ziemlich hoch. Der Cellist und sein Schauspielkollege Frank Puchalla alias "Jakob" begeisterten am Mittwoch im KASCH das Publikum mit dem Stück "Zwerg Nase"." Achimer Kreisblatt, 09. Dezember 1999 "Ein Cello, ein Stuhl, ein Tuch, eine lange Gumminase...- nicht viel, was das "Theater Brekkekekex" an Kulisse und Requisite auf die Bühne stellte, um das Märchen vom "Zwerg Nase" zu erzählen. Grosse Aussstattung brauchten die beiden musikalischen Mimen aber auch nicht...Das Publikum hing gebannt an den Lippen der Erzähler." Flensburger Tageblatt, 12. September 2001 "Brekkekekex begeistert zur Zeit Groß und Klein mit seinem Stück "Zwerg Nase"...Das Erzähltheater kommt mit wenigen Requisiten aus und zieht die Zuschauer allein durch die gekonnte Darstellung der Akteure und dem dramaturgisch geschickt eingesetzten Cello in seinen Bann." |